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  • Low Carb
  • Vegane Ernährung
  • Trennkost
  • Vegetarismus
  • Vollwertkost
  • Makrobiotik
  • 5 Elemente Ernährung
  • Ayurveda
  • Rohkost
  • Super Foods
  • Paleo / Steinzeit Diät


Egal ob man nun Low Carb, Ayurveda oder Rohkost für sich wählen möchte, jede Ernährungslehre hat ihre Vorzüge.

Damit man diese im vollem Umfang genießen kann und auch genau weiß, welche Mahlzeiten und Lebensmittel bei der jeweiligen Lehre erlaubt sind,

empfiehlt es sich, für die ausgewählte Ernährungslehre einen Kurs zu buchen und sich genau informieren zu lassen. Dadurch vermeidet man kleine Essenssünden und kann seinem Körper richtig etwas Gutes tun.

Verschiedene Ernährungslehren kurz vorgestellt

In Sachen gesunder Ernährung gibt es diverse unterschiedliche Lehren, welche sich auf verschiedene Ernährungsschwerpunkte konzentrieren. Die gängigsten Ernährungsregeln werden im folgenden Text deshalb kurz vorgestellt.

Low Carb:

Die Theorie der „Low Carb“-Ernährung stammt aus England und setzt vorrangig auf die Ernährung mit Gemüse und Obst, aber auch auf Fett- und Eiweißhaltige Speisen wie Fleisch, Fisch und Eier. Nahrungsmittel wie Kartoffeln, Reis, Getreide und Nudeln und besonders Zuckerreiche Dinge wie zum Beispiel eingelegter Mais fallen dagegen beim Low Carb weg. Der Gedanke dahinter ist es, den Körper zur stärkeren Fettverbrennung anzuregen. Normalerweise werden die Kohlenhydrate einer Mahlzeit durch den Stoffwechsel zu Energie umgewandelt, wogegen Fette als Energiespeicher „eingelagert“ werden. Durch den Wegfall der Kohlenhydrate beim Low Carb muss nun zwangsläufig vermehrt Fett verbrannt werden, um den Körper mit Energie zu versorgen, was über längere Zeit zu einem dauerhaften Gewichtsverlust führen soll.

Vegane Ernährung:

Bei einer veganen Ernährung wird auf jegliche Nahrungsmittel verzichtet, die tierische Produkte in irgendeiner Form beinhalten. Das gilt sowohl für die rein tierischen Produkte wie Fleisch, Milch und Eier als auch für Mischprodukte wie tierische Produkte in irgendeiner Form beinhalten. Das gilt sowohl für die rein tierischen Produkte wie Fleisch, Milch und Eier als auch für Mischprodukte wie beispielsweise Käse und Jogurt. Selbst Brot und Kuchen werden bei der veganen Ernährung gemieden, da zum Herstellen des Teigs Eier benötigt werden. Allerdings gibt es auch Veganer, die nicht nur auf tierische Produkte, sondern auch auf solche Produkte verzichten, für deren Herstellung in irgendeiner Weise Tiere benutzt werden. Das gilt unter anderem für landwirtschaftliche Betriebe, die zum Bestellen ihrer Felder noch auf Tiere statt auf Maschinen setzen.

Allerdings gibt es mittlerweile eine Reihe an Ersatzprodukten, damit Veganer auf keine Nahrungsmittel verzichten müssen. So gibt es beispielsweise Fleischersatz, Sojamilch und selbst veganes Brot oder vegane Pizza kann heutzutage hergestellt werden, damit Veganer sichergehen können, keine tierischen Produkte zu sich nehmen zu müssen. Anfänger können auch einen Kurs buchen, um sich genau in die vegane Ernährungslehre einführen zu lassen.

Trennkost:

Bei einer Trennkost-Ernährung werden alle Mahlzeiten und ihre einzelnen Lebensmitteln in verschiedene Kategorien unterteilt und dürfen nicht wie beim normalen Essen zusammen eingenommen werden. Das bedeutet, dass man beispielsweise keine Kohlenhydrate zusammen mit Proteinen in einer Mahlzeit essen darf. Der Gedanke dahinter ist es, dass man sich bewusster auf die einzelnen Mahlzeiten und ihre Zusammensetzungen konzentriert. Gleichzeitig soll Trennkost den normalen Biorhythmus des Körpers unterstützen. Denn während der Stoffwechsel morgens eher Kohlenhydrate und fettreiche Nahrungsmittel benötigt, um die nötige Energie für den Tag bekommen zu können, schaltet der Organismus abends ab 17 Uhr auf „Ruhemodus“ und verbrennt nur noch wenig Energie. Deshalb sind abends Mahlzeiten mit Eiweiß und Gemüse besser für den Stoffwechsel.

Generell dürfen bei Trennkost alle Lebensmittel gegessen werden, solange man sie entweder zu Kohlenhydraten, Proteinen oder zur neutralen Gruppe der Gemüse und Fette zuordnen kann. Nur wenige Lebensmittel wie beispielsweise Hülsenfrüchte und Mischmahlzeiten wie Pizza oder Pommes Frites darf man in der Trennkost nicht zu sich nehmen, weil diese sowohl reich an Kohlenhydraten, als auch an Fett und Eiweißen sind und deshalb nicht eindeutig einer der drei Gruppen zugeordnet werden können. Generell gibt es aber kein Nahrungsmittel, das in der Trennkost völlig untersagt ist.

Vegetarismus:

Ähnlich wie bei der veganen Ernährung wird auch beim Vegetarismus auf Tierprodukte verzichtet. Allerdings meiden Vegetarier lediglich solche Nahrungsmittel, welche von getöteten Tieren stammen, also hauptsächlich Fleisch und Fisch. Dafür wird bei der vegetarischen Ernährung viel auf Obst und Gemüse gesetzt. Außerdem dürfen Vegetarier – je nach ihrer Ausprägung – auch tierische Produkte von lebenden Tieren zu sich nehmen. Bei einer sogenannten ovo-lacto-vegetarischen Ernährung sind grundsätzlich auch Eier, Milch und Honig erlaubt. Bei einer lacto-vegetarischen Ernährung ist dagegen nur Milch und bei einer ovo-vegetarischen Ernährung sind nur Eier erlaubt.

Wie auch bei der veganen Küche gibt es mittlerweile entsprechende Ersatznahrungsmittel, die völlig ohne Fleisch und Fisch auskommen, aber wie ihr Original aussehen und auch ähnlich schmecken. Ein Beispiel hierfür sind Tofu-Hamburger, vegetarische Pommes oder auch vegetarische Würstchen.

Vollwertkost:

Das Prinzip der Vollwertkst wurde in den 30er Jahren in Deutschland entwickelt und zielt darauf ab, möglichst frische und unbehandelte Lebensmittel zu sich zu nehmen. Zur Unterscheidung werden die einzelnen Lebensmittel wiederum in einzelne Stufen unterteilt, die ihren Behandlungsgrad erkennen lassen sollen. Frische bis wenig behandelte Lebensmittel bilden dabei eine Stufe, während Hitze-behandelte und konservierte Lebensmittel jeweils eine eigene Stufe bilden und die letzte Stufe sogenannte isolierte Lebensmittelsubstanzen, also Aromen oder einzelne Fruchtsäfte als Bestandteil von Mahlzeiten. Nach der Vollwert-Theorie beinhalten Lebensmittel „Auxone“, mit denen alle Vitamine und Nährstoffe bezeichnet werden. Je frischer ein Lebensmittel ist, desto höher ist auch sein Auxon-Gehalt, weshalb man bei der Vollwertkost seine Mahlzeiten möglichst aus frischen Lebensmitteln zubereiten soll und pro Tag mindestens fünf Portionen aus Obst und Gemüse essen soll. Aber auch Milch- und Getreideprodukte soll man nach Möglichkeit jeden Tag essen, um eine vollwertige, ausgewogene Ernährung zu sich zu nehmen.

Die 5 Elemente:

Eine Ernährung nach den 5 Elementen basiert auf der traditionellen chinesischen Medizin, welche alle Lebensmitteln den Energien von Yin und Yang zuordnet. Wenn im Körper ein Gleichgewicht an Yin und Yang besteht, dann ist der Körper nach der traditionellen chinesischen Medizin gesund. Da aber in jedem Menschen von Natur aus ein Ungleichgewicht herrscht, muss dieses Ungleichgewicht durch die 5 Elemente ausgeglichen werden. Dabei stehen saure Lebensmittel für das Element Holz, bittere Lebensmittel für Feuer, süße Dinge für Erde, scharfe Speisen für Metall und salzige Lebensmittel für das Element Wasser. Gleichzeitig werden Lebensmittel noch dem kalten Yin oder dem warmen Yang zugeteilt. In entsprechenden Kursen wird das grundsätzliche Verhältnis der Energien im Körper jedes Teilnehmers ermittelt und anschließend erhält man einen individuellen Ernährungsplan, bei dem er beispielsweise mehr Lebensmittel der Elemente Holz und Feuer, dafür aber weniger aus der Gruppe Metall essen soll. Auf diese Weise wird das Gleichgewicht im Körper hergestellt, wodurch man langfristig gesünder leben soll.

Ernährung nach Ayurveda:

Ayurveda ist eine traditionelle Heilkunst aus Indien, welche sich unter anderem auch mit der Ernährung beschäftigt. Dabei schreibt die Heilkunst weniger vor, was man essen darf, sondern legt eher fest, wie man seine Nahrung zu sich nehmen sollte. So besagt eine Regel von Ayurveda zum Beispiel, dass man nur dann essen und trinken sollte, wenn man wirklich hungrig bzw. durstig ist. Außerdem sollen in jeder Mahlzeit jeweils eine Zutat der sechs ayurvedischen Geschmacksrichtungen – süß, sauer, salzig, scharf, bitter und herb – beinhalten. Man soll nicht essen, wenn man aufgebracht oder nervös ist und eine Mahlzeit soll nur so viel sein wie „zwei volle Hände“. Darüber hinaus soll man nur Zutaten benutzen, die der Jahreszeit und der Örtlichkeit entsprechen. Die Befolgung dieser Regeln soll das Leben verlängern und den Körper von Krankheiten befreien. Wie die Regeln genau anzuwenden sind, können Interessierte unter anderem lernen, wenn sie einen Kurs in Ayurveda buchen.

Rohkost:

Bei der Rohkost sind prinzipiell alle Nahrungsmittel erlaubt, solange diese weder gekocht, noch gedünstet, noch in irgendeiner anderen Art und Weise erhitzt werden. Der Grund dafür ist, dass beim Erhitzen von Obst und Gemüse Vitamine und Fettsäuren zerstört werden, die unter anderem im Körper für das Betreiben des Immunsystems und die Versorgung von Muskeln benötigt werden. Wenn die Nahrungsmittel nicht erhitzt werden und frisch sind, bleiben die Nährstoffe erhalten und werden so verlustfrei bei der Verdauung an den Organismus weitergegeben.

In der Regel werden bei Rohkost nur nicht-tierische Produkte wie Obst, Gemüse, Getreide und Nüsse verwendet. Das liegt daran, dass beispielsweise Fleisch und andere Produkte von Tieren ungekocht nicht verzehrt werden sollten. Eine Ausnahme hiervon stellt Rohmilch da, sodass man auch Rohmilch-Käse oder Jogurt aus Rohmilch bei Rohkost zu sich nehmen darf.

Paleo-Ernährung:

Bei der Paleo-Ernährung, umgangssprachlich auch „Steinzeit-Diät“ genannt, sind alle Lebensmittel erlaubt, welche vermutlich auch bereits in der Steinzeit von den Menschen gegessen wurden. Das bedeutet, dass die Mahlzeiten aus Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten, Obst, Gemüse, Nüssen, Eiern, Pilzen und Honig bestehen dürfen. Dagegen verzichtet man bei dieser Ernährungslehre auf alle Lebensmittel und Mahlzeiten, die auf irgendeine Weise industriell hergestellt oder behandelt worden sind. Das bedeutet, dass man beispielsweise kein Fast-Food, keine Süßigkeiten, aber auch keinen Alkohol zu sich nehmen darf. Auch auf Milchprodukte, Brot und Teigwaren sowie Lebensmittel mit industriellem Zucker sind bei der Ernährung untersagt. Das Prinzip dahinter besagt, dass alles, was für die Steinzeitmenschen gesund war, auch für den modernen Mensch nicht schädlich sein kann und sogar besser für den Körper sein dürfte als die industriell gefertigten Nahrungsmittel.

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